Garagen und Fertiggaragen

home
sitemap
impressum

Garagentypen

Welcher Typ ist der Richtige?

Dem Bauherren einer Garage bietet der Markt heute vier Möglichkeiten sein Projekt zu verwirklichen. Grundsätzlich wird zwischen konventionell gemauerten Garagen und Fertiggaragen unterschieden. So wie jeder Bauherr unterschiedliche Anforderungen an seine Garage stellt, so bieten die Garagentypen dem Nutzer auch unterschiedliche Vor- und Nachteile.

Die Garagentypen im Einzelnen:

Gemauerte Garage
Die konventionell gemauerte Garage wird von einem Bauunternehmen erstellt und besteht, wie ein gemauertes Wohnhaus, aus einer Bodenplatte und gemauerten Wänden, in der Regel aus Kalk-Sandstein. Die Wände sind von außen entweder verputzt und durch einen Klinker verblendet. Die Innenwände sind verputzt und der Dachaufbau besteht aus einer tragenden Holzkonstruktion. Das Dach erhält in der Regel eine Eindeckung aus Bitumenschweißbahnen oder bei Satteldächern aus Dachpfannen.

Die gemauerte Garage ist sicherlich die beste Lösung wenn es um eine optische oder konstuktive Integration an das Wohnhaus geht. Leider sind die notwendigen Investionskosten auch die höchsten bei Garagen (vgl. Investitionsrechnung).

Kosten sparen lassen sich, wenn die gemauerte Garage in Eigenleistung erstellt wird. Nachteile sind hierbei der Zeitverlust und die Fragen der statischen Unterlagen und die Einholung der Baugenehmigung, die dann auch in Eigenleistung erstellt werden müssen.

 

Betongarage
Die Betongarage oder auch Stahlbetongarage wird als Fertiggarage komplett an die Baustelle der Bauherren geliefert. Sie besteht in der Regel aus zwei Teilen: der Bodenplatte und dem Garagenkörper. Beide Betonteile werden seperat in speziellen Schalungsmaschinen als Fertigteile mit einer unbehandelten Stahlarmierung gegossen. Die Wände erhalten von außen einen Spritzputz und von innen eine wischfeste Beschichtung. Das Dach verfügt über eingearbeitetes Dachgefälle nach hinten. Die Dacheindeckung besteht aus UV-beständigen Schweißbahnen. Die Entwässerung erfolgt über ein innenliegendes Fallrohr, durch das Regenwasser über einen Abschluss im Boden in den Untergrund versickert.

Da die Garagentore bereits ab Werk montiert sind erfolgt die Aufstellung der Betongarage in sehr kurzer Zeit (pro Garage ca. 1h). Bedingt durch die Bauart liegt bei der Anlieferung auch ein Nachteil: Die Spezialtransporter heben die Garage per "Huckpack" auf die Fundamente und der zu befahrende Boden / Pflasterung muss eine Gesamtbelastung (Garage + Fahrzeug) von bis zu 32to vertragen. Falls dies nicht der Fall ist oder der Platz vor der Garage nicht eine Länge von ca. 8m aufweist kann die Garage nur mit einem Autokran aufgestellt werden. Der Einsatz eines Krans ist jedoch mit Zusatzkosten verbunden.

Der Baustoff Beton besitzt neben vielen guten Eigenschaften jedoch auch Merkmale, die sich in der Nutzung der Garage als problematisch darstellen können (vgl. Baustoff Beton).

 

Beton-Elementgarage
Als Sonderform der Betongarage bietet sich die Betonelementgarage an. Das Grundmaterial ist mit dem der Betongarage identisch. Konstruktiv bestehen bei der Beton-Elementgarage die Wandteile und die Decke aus einzelnen Betonfertigteilen die Mittels eine Autokrans aufgebaut werden. Dieser Typ von Garage verfügt über keinen fertigen Boden. Sehr oft wird deshalb ein Verbundsteinpflaster als Boden eingesetzt.

Die Vorteile liegen in der Bauweise aus Einzelteilen, die für sich in Dehnungsfugen unabhängig voneinander bewegen können, im Gegensatz zur herkömmlichen Betongarage.

Dieser Vorteil muss jedoch auch bezahlt werden. Die Investitionssumme einer Beton-Elementgarage liegt im Bereich von gemauerten Garagen.

 

Stahlgarage
Die moderne Stahlgarage wurde als echte Alternative zur gemauerte Garage entwickelt. Das heißt, die Vorzüge einer gelungenen Optik zu bezahlbaren Preisen bieten.

Die Stahlgarage ist ein Baukastensystem und bietet somit die Vorteile einer auch späteren, problemfreien Erweiterungsmöglichkeit. Aus Einzelgaragen können Doppelgaragen werden oder um Geräteräume ergänzt werden.

Die Wände bestehen aus einzelnen Wandteilen, die entweder in einer profilierten oder Flachwandoptik erhältlich sind. Das System wird vorort, ohne Einsatz von Spezialtransporter, auf Fundamenten montiert. Die Wände erhalten ab Werk von außen einen Spezialputz und von innen eine weisse Beschichtung. Das Dachgefälle kann wahlweise zur Einfahrtsseite oder nach hinten gelegt werden. Beidseitig beschichtete Dachbahnen leiten das Regenwasser in eine Rinne und Fahrrohr. Die umlaufende Attika-Verblendung faßt das Dach ein und bildet einen optischen Abschluss.

Auch schwierig erreichbare Baustellen sind mit Stahlgaragen problemfrei möglich.

Stahlgaragen sind heutzutage ausgereifte Garagenlösungen die Haltbarkeit, geringen Pflegeaufwand zu geringen Investitionskosten garantieren (vgl. Material und Investitionsrechnung).

Fertiggaragen Bilder
Fertiggaragen FAQ
Fachhändler für Stahlgaragen
Betongarage oder Stahlgarage?